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Handeln/

Ermutigen

Jungen sehen sich heute mit einer unlösbaren Doppelbotschaft konfrontiert: Einerseits sollen sie leistungsstark und souverän wie ihre Väter und Vorväter sein, andererseits einfühlsam, fürsorglich und emotional kompetent. Damit der Spagat gelingt, braucht es Ermutigung, die Entwicklung zum Mann in die eigenen Hände zu nehmen.

Coole

Fassade

Jungs sind nicht so abgebrüht wie sie tun. Der betont coole Auftritt ist eine Form des Umgangs mit Verunsicherung. Die gehört zum Erwachsenwerden dazu. Jungs von heute müssen sich aber auch Herausforderungen stellen, die frühere Generationen noch nicht hatten.
Dazu gehört insbesondere die gesellschaftliche Unsicherheit, was Mannsein heute heisst. Weltweit und auch bei uns wird um diese Frage gerungen. Die einen verteidigen Männlichkeitsvorstellungen, die andere für hoffnungslos veraltet halten und in einer wissenschaftlichen Perspektive Risikofaktoren darstellen. Auch je nach Situation gibt es riesige Unterschiede, was als «männlich» gilt. Sicher ist: Jungs müssen sich in einem widersprüchlichen Spannungsfeld behaupten, weil die Erwartungen der Erwachsenenwelt und die Anforderungen in der gleichaltrigen Jungsgruppe auseinanderklaffen. Es ist wichtig, dass Eltern und Fachpersonen die Herausforderung anerkennen und männliche Jugendliche ermuntern, möglichst selbstbestimmt und selbstbewusst ihren eigenen Weg durch dieses unwegsame Gelände zu finden.

Der Druck auf Jungs ist hoch

Kompetenzen für die Arbeit mit Jungs